Apocalypto –  
Regie: Mel Gibson - 2006



http://apocalypto.movies.go.com/

Ich hatte in Deutschland insgesamt nichts Gutes über den neuen Film von Mel Gibson gelesen. Als absoluter MAYA Fan, war für mich aber von vornherein klar, das dieser Film ein MUSS für mich ist.
Das Veröffentlichungsdatum ist irgendwie auch komplett an mir vorbeigegangen, jedoch habe ich es nun endlich geschafft, den Film einem wundervollen alten kleinen Kino, mit insgesamt 5 Besuchern zu sehen.

'Casablanca (100 Plätze) – Friedenstraße 2 – Treptow – Berlin '

Seit Wochen läuft der Film nur hin und wieder in einem der vielen OFF-Kinos in Berlin.
Ein kleines Vorgespräch mit den beiden an der Kasse sitzenden jungen Leuten ergab nur, dass sie sich den Film aufgrund der vielen Vorurteile nicht einmal angesehen haben, denn er sei ja von Mel Gibson und sooo blutrünstig!

Ok, man muss schon ein Faible für Dokumentarisches haben, um sich auf solch einen Film einzulassen, ohne verständlichen Text, aber mit absolut lebhaften Bildern.

Da ich verdammt viel wissenschaftliche Werke über die Mays gelesen habe und mich auch mit ihren Mythen beschäftigte, kann ich aus meiner Sicht nur sagen, dass Mel Gibson hervorragend recherchiert hat und ohne überzogenen technischen Aufwand, hervorragende Arbeit in puncto Kulissen und Szeneführung geleistet hat.

Die Kameraführung ist eindrucksvoll und sehr lebhaft. Einige Szenen übertreffen sogar die Matrix Spielereien, obwohl sie mit einfachen Mitteln gemacht wurden. Auch das Casting der Schauspieler hätte nicht besser sein können. Alle Schauspieler sind authentisch und verkörpern ihre Rollen naturecht.

In den letzten 10 Jahren habe ich auch keinen Krimi aus den Staaten gesehen, der mehr Spannung aufgebaut hätte, als die Geschichte dieser Maya-Sippe.

Der Film besteht zudem ausschließlich aus Naturaufnahmen, die das Herz wehmütig werden lassen und Fernweh bei denjenigen hervorruft, die schon einmal den Dschungel Mittelamerikas besucht haben.

2 Stunden vergingen wie im Flug und am Ende (die letzten 5 Minuten), wo doch ein wenig amerikanisches Hollywood Klischee aufkam, war man aber gerade darüber froh, denn der Hauptdarsteller hatte es verdient zu überleben. Zu oft hatte man sich in die Sitze gedrückt, gezittert und gehofft, dass er bis zum Ende durchhalten wird.

Kein Film für ein Hollywoodende, doch genau einer, der es gebraucht hat!

Ich kann diesen Film nur empfehlen!
Interessante Kultureinblicke – Wundervolle Bilder – Gute Kameraführung – Tolle Schauspieler und sehr, sehr viel Spannung!

Einerseits scheint er mir geeignet, um etwas über das Leben der Maya zu erfahren, die durchaus eine rein kriegerische Natur besaßen und deren Rituale aus den Tiefen ihres Mystizismus abgeleitet wurden.

Wer aber auch Spannung liebt, die nicht mit Revolvern oder oberflächlichen Actionszenen erzeugt wird, kann getrost zu schauen, was es bedeutete im Dschungel bei den Mayas zu überleben.

Wenn der Film auch in Deutschland irgendwie durchgerutscht ist, so hat er wohl in Amerika ein relativ großes Interesse geweckt:

"...Ungefähr 14,2 Millionen Dollar sind bisher in die Kasse für den Maya-Film geflossen."

Von --> http://www.fan-forum.de/cms/content/view/3293/40/
Something about Mel -->
http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/08 ... e-got-mel/


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Frühling, Frühling... 
Frühling, Frühling....

...ja,ja,ja --- wo? wo? wo?



I need you! cheers:



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